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Edition März/April 2015

Um der Außenseiterrolle der Graphologie als psychodiagnostisches Instrument entgegenzuwirken, freuen wir uns, in der Frühjahrsausgabe der GraphologieNews die ersten Ergebnisse aus einer computergestützten Validierungsuntersuchung von Dr. Yury Chernov und Claudia Caspers vorzustellen. Die Ergebnisse der beiden Autoren zeigen, dass die mit mathematisch-statistischen Methoden durchgeführte graphologische Untersuchung eine recht gute Übereinstimmung mit dem 16-Persönlichkeitsfaktoren-Test erzielt und sich in Bezug auf die Kriteriumsvalidität nicht verstecken muss.

Den Auftakt zur einer neuen Reihe „Geschichte der Graphologie“ macht Rosemarie Gosemärker mit ihrem Artikel über eine längst vergessene Kollegin, Laura von Albertini, die 1895 ein graphologisches Lehrbuch publizierte, das in sage und schreibe 16 Auflagen erschien. Ein Traum für einen jeden heute lebenden graphologischen Lehrbuchautor.

Im Artikel „Faszinosum ‚Handschriftanalyse‘ – eine Liebeserklärung an die Graphologie“ beschreibt Claudia Caspers mögliche Beweggründe, Graphologe zu werden, und zeigt auf, welche Ausbildungsmöglichkeiten in den „DACH-Ländern“ existieren.

Anlässlich der Bestrebungen, die Schreibschrift aus dem Schulunterricht zu verbannen, möchten wir auf zwei aktuelle Artikel aus der „Wiener Zeitung“ sowie aus der „F.A.Z.“ aufmerksam machen, die sich im Navigationspunkt „Presse“ befinden.

Mit einer erfreulichen Nachricht möchten wir das Editorial der März/April-Ausgabe beenden: Laut aktueller WebAnalytics-Statistik verzeichnete die GraphologieNews im Jahr 2014 62.143 Besucher – das sind im Vergleich zum Jahr 2013 19.780 mehr, was einem Zuwachs von fast 32% entspricht. Bei der Berechnung der Besucherzahl werden alle Besuche eines Computer bzw. einer IP-Adresse zu einem Besuch zusammengefasst und nur die Besuche gezählt, die länger als 30 Minuten auf der Homepage verweilen. Dabei waren die vier am häufigsten aufgerufenen Artikel im Jahr 2014 

  1. „Hochintelligenz und Handschriftendiagnostik“ von Erna Kraus mit 1.859 Aufrufen,
  2. „Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der forensischen Schriftvergleichung“ von Dr. Angelika Seibt mit 1.431 Aufrufen,
  3. „Handschriftanalyse und Persönlichkeitsprofil ‚Master Person Analysis‘ - ein praxisbezogener Vergleich“ von Sabine Grawehr mit 1.217 Aufrufen und 
  4. Dr. Walter Brandners Artikel über „Die Hitler-Tagebücher“ mit 1.110 Aufrufen. 

An dieser Stelle möchten wir uns auch bei allen engagierten Autorinnen und Autoren bedanken, durch deren Beiträge es überhaupt erst möglich ist, vorgenannte Besucherzahlen zu erreichen.

Anregende Lesestunden wünschen

Barbara Maria Buzzi, Claudia Caspers, Lucia Messmer und Heike Szczendzina – Readaktionsteam der GraphologieNews

 

Die GraphologieNews steht unter der Schirmherrschaft der Europäischen Gesellschaft für Schriftpsychologie und Schriftvergleichung (EGS) und führt die Tradition der Zeitschrift für Schriftpsychologie und Schriftvergleichung (ZfS) weiter.

Alle zwei Monate erscheinen neue Beiträge, die entsprechenden Themen sind stets auf der ersten Seite unter "Artikel" ersichtlich. Ältere Artikel sind unter "Archiv" oder unter "Rezensionen" zu finden. Unter dem Navigationspunkt "Links" wird auf interessante Webseiten hingewiesen.

In der rechten Spalte können Sie sich über aktuelle Veranstaltungen auf dem Gebiet der Schriftpsychologie informieren, die nicht nur Fachleute ansprechen sollen, sondern einem breiten Publikum offen stehen. Die entsprechenden Anmeldemöglichkeiten sind vermerkt.

Möchten Sie über die jeweils neue Ausgaben der GraphologieNews informiert werden? Senden Sie uns einfach eine E-Mail.

Hat Ihnen ein Artikel besonders gut gefallen? Haben Sie Anregungen und möchten uns Ihre Meinung mitteilen? Schreiben Sie uns! Die Redaktion der Graphologie-News freut sich auf regen Austausch.

 

Termine & Aktuelles

April 2015: Beginn der „Ausbildung zum Schreibbewegungstherapeuten“ - Die Ausbildung eignet sich als Weiterbildung im Bereich der pädagogischen und therapeutischen Berufe und als Ergänzung der graphologischen Diagnostik - weitere Informationen & Termine finden Sie hier.

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Herbsttagung in München: “Wege der Diagnose und Validierung von graphischen Testen” - am 12.09.2015 trifft sich zu diesem Thema der Verein für Dynamische Graphologie in der Psychodiagnostik im Hansa Haus in München, Anmeldung und Details hier.

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Der Münchner Graphologentag 2015 findet am 30./31.10.2015 im Künstlerhaus am Lenbachplatz statt. Nähere Informationen zum Programm und zur Anmeldung werden ab März 2015 hier erscheinen.